Heut will ich mal erzählen was mir derzeit so richtig aufstößt. Nachdem man mir mein schönes Auto auf der Autobahn zu schrott gefahren hat und ich mit viel zu wenig Geld abgespeist wurde und sich auch die Familie vergrößert, kann ich finanziell zur Zeit keine gr0ßen Sprünge machen.
Aber für mein Hobby – das Angeln – muss immer der ein- oder andere Euro abfallen. Wenige Meter vor meiner Haustüre erstreckt sich die Nidder. Dieser Abschnitt wird vom Frankfurter Fischereiverein verwaltet. Eine Gastkarte kostet satte 8 Euro, obwohl der Besatz sehr zu wünschen übrig lässt, die einzigen paar guten Stellen sehr hoch frequentiert sind, 4 Kormorane im Winter den Bestand noch verringert haben und das Gewässer wohl seit langem nicht mehr vom Müll befreit wurde. Aber naja, dafür habe ich keine Fahrtkosten. Der Beitritt im Verein kostet 240 Euro, der Jahresbeitrag 120 Euro. Zusammen als Neuling wären das 360 Euro – zu viel Geld. In Raten ginge es wohl, aber auf einen Schlag ist mir das zu viel. Daher habe ich im Verein angefragt ob ich wohl eine Jahreskarte für ca. 2-3 km Nidder bei mir zum Preis von 100 Euro haben darf. Das ist eine Menge Geld wenn man bedenkt, dass das vollwertige Mitglied gerade mal 20 Euro mehr zahlt, dafür aber noch die anderen Gewässer befischen darf und sogar noch 3 schöne Teiche. Also quasi für 20 Euronen weniger nur einen Bruchteil der Leistungen.
Aber mir wurde abgelehnt, es wäre “de facto” unfair den Vereinsmitgliedern wenn ich für die paar Flocken immer angeln könnte. Bitte? Wegen 20 Euro Unterschied? Klar, die 240 Euro Beitrag würden fehlen aber dennoch bin ich der festen Überzeugung, das macht den Bock wohl kaum fett.
Ich wollte einfach mal hier bekunden dass mich das wirklich aufregt und ich jetzt auch keine Gastkarten mehr kaufen werde. Ich habe bereits durch Gespräche erfahren, dass wenige Kilometer weiter für eine Strecke von ungefähr 2 Kilometer eine Jahreskarte gerade mal 45 Euro kostet. Dann werd ich mir wohl diese holen.


